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Die virtuelle Citybahn für den Großraum Nürnberg | ||
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Die weitere Entwicklung ab 2005
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Stationen und Fahrzeuge Das oben beschriebene Citybahn-Netz wäre schon 15 Jahre nach dem Baubeginn 1980 fast vollständig in Betrieb. In diesem Zeitraum wäre es aber bei laufendem Betrieb nicht möglich gewesen, rund 200 Bahnsteige auf das damals übliche S-Bahn-Niveau von 96 cm zu erhöhen. Daher sah FiT für die Einstiege der CB-Wagen (wie bei seiner virtuellen Stadtbahn) Klapptrittstufen vor. (Details dazu siehe Unterseite Triebwagen.) Bei der Modernisierung hätte man sich zunächst auf die aufkommensstarken Bahnhöfe konzentriert, um einen ebenerdigen Einstieg zu ermöglichen und den Fahrgast-wechsel zu beschleunigen. Nur bei den kleineren Stationen müssten die Fahrgäste weiterhin vom niedrigen Bahnsteig aus die Klapptrittstufen in den Zug hinauf steigen. Das Geniale an dieser Lösung ist, dass mit relativ geringen Investitionen schon 80 % aller Fahrgäste bequem ein- und aussteigen können. Flügelzüge 1.11.07 in Ebermannstadt: Alle Fahrgäste, die nach Erlangen, Fürth oder Nürnberg wollen, müssen in Forchheim umsteigen. Bei „Flügelzügen“ wäre das nicht so, weil der Triebwagen in Forchheim an den Eilzug nach Nürnberg gehängt würde. |
FiT hätte für die virtuelle Citybahn 1984 erstmals Triebwagen (Tw) bestellt. Sie orientieren sich an den damals für München, Stuttgart und Frankfurt gebauten S-Bahn-Tw der Baureihe (BR) 420. Im Großraum Nürnberg ist das Fahrgastaufkommen geringer und die Stati-onen liegen weiter auseinander. Zudem gibt es keinen Citytunnel mit bis zu 40 ‰ steilen Rampen. Daher hat die oben abgebildete BR 422 nur einen Motor pro Tw, weniger Türen und dafür mehr Sitzplätze als die BR 420. Da man jeweils nur zwei Tw zusammen kuppelt und es keine führer-standslosen Mittelwagen wie bei der BR 420 gibt, sind die Züge kürzer. Wie in München, Stuttgart und Frankfurt wäre auch in Nürnberg nach der Jahrtausendwende eine Erneuerung der Fahrzeugflotte erforderlich geworden. Jörg geht davon aus, dass man ab 2005 wiederum die neue BR 423 für Nürnberg angepasst hätte. Unten sieht man die daraus ent-standene BR 424. Größere Abbildungen und detailliertere Beschreibungen gibt es auf der Unterseite "Die Triebwagen der Citybahn Nürnberg".
An vielen Eilzugstationen zweigten Nebenbahnen ab, die unter stetigem Fahrgastrückgang litten. „Flügelzüge“ hätten bei FiT schon ab 1990 ihre Attraktivität deutlich erhöht, weil man zu vielen wichtigen Zielen nicht mehr umsteigen müsste. Dazu starten in Nürnberg mehrere Triebwagen zusammen gekuppelt und werden unterwegs bedarfsgerecht getrennt. Die Verkehrsunternehmen profitieren nicht nur von mehr Fahrgästen, sie brauchen auch weniger Fahrzeuge. In der Realität sind nämlich viele Eilzüge zwar im Nahbereich der Großstädte voll, aber schon nach zwei oder drei Stationen ziemlich leer. (Details dazu siehe www.fluegelzuege.de) |
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E-Mail an: kontakt @ vd-t.de © 2011 - 2020 Jörg Schäfer |
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Unterseite "Triebwagen
der Citybahn Nürnberg" |
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Der vergesssene Regionalbahnhof Großhöbing an
der Neubaustrecke Nürnberg – Ingolstadt (PDF, 200 KB) |