CB-Liniennetz und Fahrplan
Citybahn-Logo Liniennetz und Fahrplan der virtuellen „Citybahn Nürnberg“

Das virtuelle Citybahn-Netz von Jörg Schäfer besteht aus 8 Linien, die tagsüber im Stundentakt verkehren sollen. Da sich im Nahbereich von Nürnberg immer mindestens 2 Linien überlagern, entsteht dort ein Halbstundentakt. Wichtiger als in der Realität sind die Regional-Express-Züge (RE), die ebenfalls mindestens stündlich fahren und allen größeren Städten zusätzliche und schnellere Reisemöglichkeiten bieten. Während die Deutsche Bahn AG kritisch bemerkt, dass z.B. ab Erlangen und Roth die meisten Fahrgäste die REs wählen und die S-Bahnen leer bleiben, plant Jörg das gleich in sein Gesamtkonzept ein. Schließlich sollten Fahrpläne *für* und nicht *gegen* die Fahrgäste gemacht werden !

XLiniennetz 1992

  xLinie
Länge
Fahrzeit
Umläufe
C1
xForchheim - Erlangen - Fürth - Nürnberg - Lauf (links d.Pegn.) - Hersbruck
66,3 km
75 min
3
C2
xBaiersdorf - Erlangen - Fürth - Nürnberg - Lauf (links d.Pegnitz)
47,8 km
67 min
3
C3
xNeustadt/Aisch - Siegelsdorf - Fürth - Nürnberg - Feucht - Altdorf
65,0 km
71 min
3
C4
xMarkt Erlbach *) - Siegelsdorf - Fürth - Nürnberg - Feucht - Neumarkt
71,0 km
84 min
4
C5
xAnsbach - Heilsbronn - Nürnberg - Lauf (rechts d.Pegnitz) - Hersbruck
71,7 km
67 min
3
C6
xAnsbach - Heilsbronn - Nürnberg - Lauf (rechts d.Pegnitz) - Simmelsdorf
73,7 km
77 min
3
C7
xRoth - Schwabach - Nürnberg - Heroldsberg - Eckental - Gräfenberg
56,9 km
74 min
3
C8
xRoth - Schwabach - Nürnberg - Heroldsberg - Neunkirchen/Brand
50,1 km
65 min
3
  xSumme x x x x (* Linie C4 mit "überschlagener Wende" in Markt Erlbach)
502,5 km
580 min
25

 

Alle Citybahnen sollen an den Stationen Steinbühl, Hauptbahnhof und Dürrenhof halten – daher gibt es im Gegensatz zur Realität eine echte „Stammstrecke“ mit einem dichten Fahrplanangebot, das auch im Nürnberger Binnenverkehr oder für Umsteiger von Stadtbahn und Bus attraktiv ist.

Die folgende Fahrplangrafik zeigt, wie die Fahrzeiten konkret aussehen könnten: Daran hat Jörg lange "gebastelt", um möglichst viele Anschlüsse zu ermöglichen. (Auch das ist leider ein großer Unterschied zur Realität.) Es gibt sowohl Verknüpfungen zwischen den Citybahnen (in Fürth, Steinbühl und am Ostbahnhof) als auch von den Citybahnen ins weitere Umland mit den REs (z.B. in Neustadt/Aisch, Roth, Neumarkt und Lauf.)

XCB-Fahrplan_1992

 

Einige Beispiele zeigen, wie die Fahrplangrafik zu lesen ist:

Die grüne Linie C1 fährt stündlich zur Minute 12 ab Forchheim über Erlangen (min 27) und Fürth (min 44) nach Nürnberg Hbf. Dort hat sie 2 min Aufenthalt (54 - 56), bevor es über Röthenbach (min 10) nach Hersbruck links der Pegnitz (an min 27) weiter geht. Die Fahr-zeit für die Gesamtstrecke beträgt immer 75 Minuten, weil die um 8:12 Uhr in Forchheim abfahrende C1 Hersbruck um 9:27 erreicht, die um 9:12 Uhr in Forchheim abfahrende C1 um 10:27 Uhr usw.

Die rosa Linie C8 fährt stündlich zur Minute 50 ab Neunkirchen/Brand über Heroldsberg (min 07) nach Nürnberg Hbf. Dort hat sie 2 min Aufenthalt (23 bis 25), bevor es über Schwabach (min 44) nach Roth (an min 55) weiter geht. Die Fahrzeit für die Gesamtstrecke beträgt immer 65 Minuten, weil die um 8.50 Uhr in Neunkirchen abfahrende C1 Roth um 9.55 Uhr erreicht, die um 9.50 Uhr in Neunkirchen abfahrende C1 Roth um 10.55 Uhr usw.

Zwischen Fürth, Nürnberg Hbf und Dürrenhof überlagern sich die Linien C1 bis C4 zu einem 10/20-Minuten-Rhythmus und die Linien C5 bis C8 zwischen Steinbühl, Nürnberg Hbf und Ostbahnhof zum 15-Minuten-Takt.

In Fürth Hbf beträgt die Übergangszeit zwischen den Citybahnen 11 Minuten: C1 und C2 aus Erlangen kommen zur Minute 14 und 44 an und C3 und C4 nach Siegelsdorf fahren zur Minute 25 und 55 ab. In der Gegenrichtung können die Fahrgäste von den Minuten 04 und 34 bis 15 und 45 umsteigen.

In Steinbühl reichen zum Umsteigen am gleichen Bahnsteig 5 Minuten: C1 und C2 aus Erlangen kommen zur Minute 22 und 52 an und C7 und C8 nach Roth fahren zur Minute 27 und 57 ab. Der Anschluss von der C3 und C4 aus Siegelsdorf zur C5 und C6 nach Heilsbronn klappt leider nicht.

In Dürrenhof gibt es zwischen C1/C2 und C7/C8 Übergänge in 7 Minuten. Und am Ostbahnhof liegen 8 Minuten zwischen C7/C8 aus Heroldsberg (an min 18 und 48) und C5/C6 nach Lauf rechts der Pegnitz (ab min 26 und 56).

 

In Lauf (rechts der Pegnitz) kommt die C7 aus Simmelsdorf zur Minute 20 an. Dort bietet sie Anschluss zur RB nach Neuhaus und Neukirchen (ab min 27), die dort wiederum Anschluss zu Eilzügen hat. Zudem können Fahrgäste aus Amberg zur Minute 08 in Lauf (r.d.P.) in die C2 (ab min 13) umsteigen, wenn ihr Ziel eine der Stationen zwischen Lauf und Nürnberg ist.

C4 nach Markt Erlbach

In Neumarkt/OPf. kommt die C4 aus Nürnberg zur Minute 25 an und hat perfekte Anschlüsse zum Eilzug nach Regensburg (ab min 30) und zur RB nach Beilngries (ab min 34). In den Gegenrichtungen gilt das gleiche, bis die C4 zur Minute 35 nach Nürnberg zurück fährt.

In Neustadt/Aisch kommt die C3 aus Nürnberg zur Minute 25 an und hat perfekte Anschlüsse zum RE nach Würzburg (ab min 30) und zu den RBs nach Bad Windsheim und Uehlfeld (jeweils ab min 34). In den Gegenrichtungen gilt das gleiche, bis die C3 zur Minute 35 nach Nürnberg zurück fährt.

 

Von Nürnberg Hbf nach Osten,
Züge pro Stunde und Richtung

IC/
ICE

IR/
RE

CB/
RB

Gü-
terz.

Sum-me

Zahl Gleise

Züge/ Gleis

 

Die Grafik Integraler Taktfahrplan zeigt, welche Abschnitte in der Normalverkehrszeit (NVZ) wie oft befahren werden. Jede Linie entspricht nämlich einer Zugfahrt pro Richtung. (Die von der „Ringbahn“ in Ostbahnhof, Mögeldorf, Fischbach, Stadtgrenze, Südwestpark und Reichelsdorf hinzu kommenden Güterzüge können allerdings nur geschätzt werden.)

Fünf Streckenabschnitte haben in der NVZ die Höchst-belastung von 7 Zügen stündlich pro Gleis und Richtung: Im Westen sind das Fürth West - Erlangen und Fürth West - Siegelsdorf, und im Osten Dürrenhof - Ostbahnhof, Ostbahnhof - Neunkirchen /Sand und Reichelsdorf - Roth.

Auf den drei Abschnitten Neunkirchen/Sand - Hersbruck, Fischbach - Feucht und Südwestpark - Heilsbronn fahren in der NVZ 6 Züge stündlich pro Gleis und Richtung, und zwischen Steinbühl und der Stadtgrenze 5,5 Züge.

In der Hauptverkehrszeit kommen wegen der stärkeren Nachfrage auf jedem Streckenast stündlich ein oder zwei Citybahnen und ein RE hinzu. Die Höchstbelastung liegt dann bei 10 Zügen pro Gleis, was einer durchschnittlichen Zugfolge von 6 Minuten entspricht. Das kann bei den von Jörg Schäfer vorausgesetzten Rahmenbedingungen betrieblich so abgewickelt werden, dass es nur in wenigen Ausnahmefällen zu Verspätungen kommt.

(a) Je Richtung ein S-Bahn-Gleis und ein Streckengleis von/nach Ostbahnhof, Mögeldorf und Fischbach.

(b) Dürrenhof - Fischbach reicht rechnerisch ein Gleis pro Richtung. Dabei würden aber viele Weichenverbindungen erforderlich und es erscheint sinnvoller, 7 km insgesamt viergleisig auszubauen. Zumal das auch Kapazitätsreserven für den Bahnhof Franken-stadion bei Großveranstaltungen mit sich bringt.

(c) Je Richtung ein S-Bahn-Gleis und 1 Streckengleis von/nach Fürth, Ansbach und Roth

(d) Wie in der Realität werden Güterzüge von Nürnberg nach Würzburg zur Entlastung der direkten Strecke über Bamberg und Ansbach umgeleitet.

Hauptbahnhof - Dürrenhof
4
4
9
0
17
4 (a)
4,25
Dürrenhof - Ostbahnhof
1
2
4
0
7
1
7
Ostbahnhof - Heroldsberg
0
0
2
0
2
1
2
Ostbahnhof - Neunkirchen /S.
1
2
2
2
7
1
7
Neunkirchen/Sand - Hersbruck
1
2
1
2
6
1
6
Dürrenhof - Mögeldorf
0
0
3
0
3
1
3
Mögeldorf - Lauf /rechts d.Pegn.
0
0
3
1
4
1
4
Lauf /re.d.P.- Hersbruck
0
0
1
1
2
1
2
Dürrenhof - Fischbach
3
2
2
0
7
2 (b)
3,5
Fischbach - Feucht
1
1
2
2
6
1
6
Feucht - Neumarkt /Oberpfalz
1
1
1
2
5
1
5
 

Von Nürnberg Hbf nach Westen,
Züge pro Stunde und Richtung

IC/
ICE

IR/
RE

CB/
RB

Gü-
terz.

Sum-me

Zahl Gleise

Züge/ Gleis

Hauptbahnhof - Steinbühl (b)
5
5
10
0
20
4 (c)
5
Steinbühl - Stadtgrenze
3
3
5
0
11
2
5,5
Stadtgrenze - Fürth West
3
3
5
4
15
3
5
Fürth West - Erlangen
1
2
2
2
7
1
7
Fürth West - Siegelsdorf
2
1
3
1 (d)
7
1
7
Steinbühl - Südwestpark
1
1
2
0
4
1
4
Südwestpark - Heilsbronn
1
1
2
2
6
1
6
Heilsbronn - Ansbach
1
1
1
2
5
1
5
Steinbühl - Reichelsdorf
1
1
3
0
5
1
5
Reichelsdorf - Roth
1
1
3
2
7
1
7
Roth - Pleinfeld
1
1
1
2
5
1
5

 

Natürlich ist in "Jörg's besserer Bahnwelt" an den Grenzen des Nürnberger Großraums nicht Schluss mit dem integralen Taktfahrplan. Die Webseite www.franken-in-takt.de zeigt, wie es rundherum weiter gehen könnte:

 

Franken in Takt 2010

"Franken in Takt" enthält knapp 500 km lange Neubauabschnitte. Etliche davon sorgen für Lückenschlüsse im Regionalverkehr - blank in Klammern stehen die Anschlüsse, die 1985 noch vorhanden waren und weiter genutzt werden konnten:

Würzburg - Hettstadt - Trennfeld (- Wertheim) = 22 km; (Fulda -) Hilders - Walldorf (- Meiningen) = 28 km; (Fulda -) Gersfeld - Bischofsheim (- Bad Neustadt) = 11 km; Begradigungen zwischen Gemünden und Hammelburg = 7 km; (Sonneberg -) Föritz - Gundelsdorf (- Kronach) = 8 km; (Kronach -) Geroldsgrün - Bad Steben (- Hof) = 13 km; Plauen unterer Bf - Thoßfell - Lengenfeld 12 km; Falkenstein - Schöneck (- Klingenthal) 9 km; (Forchheim -) Höchstadt - Uehlfeld (- Neustadt) = 8 km; (Hof -) Rehau - Asch (- Selb) 10 km; (Rothenburg -) Gebsattel - Dombühl = 16 km; (Ingolstadt -) Wolnzach - Weihmichl (- Landshut) = 25 km; (Cham -) Kötzting - Viechtach = 16 km; (Passau -) Schärding - Sulzbach/Inn (- Pfarrkirchen) = 5 km; (Göppingen -) Bad Boll - Weilheim/Teck = 6 km.

 

Kontakt: jo-erg-scha-efer@gmx.de Copyright © 2011 - 2018 Jörg Schäfer

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Der Frankenhöhe-Sprinter - Konzept für den Regionalverkehr in Westmittelfranken (PDF, 400 KB)
Der vergesssene Regionalbahnhof Großhöbing an der Neubaustrecke Nürnberg – Ingolstadt (PDF, 200 KB)