CB-Liniennetz und Fahrplan
Citybahn-Logo Liniennetz und Fahrplan der virtuellen „Citybahn Nürnberg“

Das virtuelle Citybahn-Netz von Jörg Schäfer besteht aus 8 Linien, die tagsüber im Stundentakt verkehren sollen. Da sich im Nahbereich von Nürnberg immer mindestens 2 Linien überlagern, entsteht dort ein Halbstundentakt. Wichtiger als in der Realität sind die Regional-Express-Züge (RE), die ebenfalls mindestens stündlich fahren und allen größeren Städten zusätzliche und schnellere Reisemöglichkeiten bieten. Während die Deutsche Bahn AG kritisch bemerkt, dass z.B. ab Erlangen und Roth die meisten Fahrgäste die REs wählen und die S-Bahnen leer bleiben, plant Jörg das gleich in sein Gesamtkonzept ein. Schließlich sollten Fahrpläne *für* und nicht *gegen* die Fahrgäste gemacht werden !

XLiniennetz 2005

  xLinie
Länge
Fahrzeit
Umläufe
C1
xForchheim - Erlangen - Fürth - Nürnberg - Röthenbach - Lauf (links d.Pegn.)
55,1 km
65 min
3
C2
xErlangen - Fürth - Nürnberg - Röthenbach - Lauf (links d.Pegnitz)
40,3 km
51 min
2
C3
xNeustadt/Aisch - Siegelsdorf - Fürth - Nürnberg - Feucht - Altdorf
65,0 km
70 min
3
C4
xMarkt Erlbach *) - Siegelsdorf - Fürth - Nürnberg - Feucht - Neumarkt
71,0 km
84 min
4
C5
xAnsbach - Heilsbronn - Nürnberg - Heroldsberg - Neunkirchen/Br.
68,3 km
72 min
3
C6
xHeilsbronn - Nürnberg - Heroldsberg - Eckental - Gräfenberg
56,8 km
66 min
3
C7
xRoth - Schwabach - Nürnberg - Lauf (rechts d.Pegnitz) - Simmelsdorf
55,2 km
71 min
3
C8
xRoth - Schwabach - Nürnberg - Lauf (rechts d.Pegnitz) - Hersbruck
53,2 km
65 min
3
  xSumme x x x x (* Linie C4 mit "überschlagener Wende" in Markt Erlbach)
412,0 km
544 min
24

 

Alle Citybahnen sollen an den Stationen Steinbühl, Hauptbahnhof und Dürrenhof halten – daher gibt es im Gegensatz zur Realität eine echte „Stammstrecke“ mit einem dichten Fahrplanangebot, das auch im Nürnberger Binnenverkehr oder für Umsteiger von Stadtbahn und Bus attraktiv ist.

Die folgende Fahrplangrafik zeigt, wie die Fahrzeiten konkret aussehen könnten: Daran hat Jörg lange "gebastelt", um möglichst viele Anschlüsse zu ermöglichen. (Auch das ist leider ein großer Unterschied zur Realität.) Es gibt sowohl Verknüpfungen zwischen den Citybahnen (in Fürth, Steinbühl und am Ostbahnhof) als auch von den Citybahnen ins weitere Umland mit den REs (z.B. in Neustadt/Aisch, Roth, Neumarkt und Lauf.)

XCitybahn-Gesamtfahrplan

 

Einige Beispiele zeigen, wie die Fahrplangrafik zu lesen ist:

Die lila Linie C1 fährt stündlich zur Minute 18 ab Forchheim über Erlangen (min 32) und Fürth (min 48) nach Nürnberg Hbf. Dort hat sie 3 min Aufenthalt (58 bis 01), bevor es über Röthenbach (min 15) nach Lauf links der Pegnitz (an min 23) weiter geht. Die Fahrzeit für die Gesamtstrecke beträgt immer 65 Minuten, weil die um 8.18 Uhr in Forchheim abfahrende C1 Lauf um 9.23 Uhr erreicht, die um 9.18 Uhr in Forchheim abfahrende C1 Lauf um 10.23 Uhr usw.

In Forchheim ist (mit 8 Minuten Aufenthalt) eine Verlängerung der C1 nach Bamberg angedeutet, da sich ansonsten für die RB Forchheim - Bamberg ungünstige Umlaufpläne ergeben. Jörg hat aber die Verlängerung nicht in die Bezeichnung der C1 übernommen, weil sie für die meisten Fahrgäste keine Rolle spielt: Sie werden in den RE umsteigen, der die CB in Forchheim überholt und dadurch die meisten Ziele schneller erreichen.

Die rosa Linie C5 fährt stündlich zur Minute 10 ab Neunkirchen/Brand über Heroldsberg (min 24) nach Nürnberg Hbf. Dort hat sie 3 min Aufenthalt (39 bis 42), bevor es über Heilsbronn (min 08) nach Ansbach (an min 22) weiter geht. Die Fahrzeit für die Gesamtstrecke beträgt immer 72 Minuten, weil die um 8.10 Uhr in Neunkirchen abfahrende C1 Ansbach um 9.22 Uhr erreicht, die um 9.10 Uhr in Neunkirchen abfahrende C1 Ansbach um 10.22 Uhr usw.

Zwischen Fürth, Nürnberg Hbf und Dürrenhof überlagern sich die Linien C1 bis C4 zu einem exakten 15-Minuten-Takt, und das gleiche gilt für die Linien C5 bis C8 zwischen Steinbühl, Nürnberg Hbf und Ostbahnhof.

In Fürth Hbf beträgt die Übergangszeit zwischen den Citybahnen 9 Minuten: C1 und C2 aus Erlangen kommen zur Minute 18 und 48 an und C3 und C4 nach Siegelsdorf fahren zur Minute 27 und 57 ab. In der Gegenrichtung können die Fahrgäste von den Minuten 03 und 33 bis 12 und 42 umsteigen.

In Steinbühl reichen zum Umsteigen am gleichen Bahnsteig 3 Minuten: C1 und C2 aus Erlangen kommen zur Minute 26 und 56 an und C7 und C8 nach Roth fahren zur Minute 29 und 59 ab. C3 und C4 aus Siegelsdorf kommen zur Minute 11 und 41 an und C5 und C6 nach Heilsbronn fahren zur Minute 14 und 44 ab. In den Gegenrichtungen läuft es entsprechend ab.

In Dürrenhof gibt es leider keine attraktiven Anschlüsse „über’s Eck“. Das brachte Jörg nicht mit all den anderen Verknüpfungen „unter einen Hut“.

 

Dafür könnte man aber am Ostbahnhof wieder gut von C5 und C6 aus Heroldsberg (an min 04 und 34) in die C7 und C8 nach Lauf rechts der Pegnitz (ab min 11 und 41) umsteigen.

In Lauf (rechts der Pegnitz) kommt die C7 aus Simmelsdorf zur Minute 04 an. Dort bietet sie Anschluss zum RE nach Amberg (ab min 07), der wiederum in Hersbruck Anschluss zur RB nach Neuhaus/Pegnitz hat. Zudem können Fahrgäste aus Amberg zur Minute 53 in Lauf (r.d.P.) in die C7 (ab min 04) umsteigen, wenn ihr Ziel eine der Stationen zwischen Lauf und Nürnberg ist.

C4 nach Markt Erlbach

In Neumarkt/OPf. kommt die C4 aus Nürnberg zur Minute 26 an und hat perfekte Anschlüsse zum RE nach Regensburg (ab min 31) und zur RB nach Beilngries (ab min 33). In den Gegenrichtungen gilt das gleiche, bis die C4 zur Minute 34 nach Nürnberg zurück fährt.

In Neustadt/Aisch kommt die C3 aus Nürnberg zur Minute 26 an und hat perfekte Anschlüsse zum RE nach Würzburg (ab min 32) und zu den RBs nach Bad Windsheim und Uehlfeld (jeweils ab min 34). In den Gegenrichtungen gilt das gleiche, bis die C3 zur Minute 34 nach Nürnberg zurück fährt.

 

Von Nürnberg Hbf nach Osten,
Züge pro Stunde und Richtung

IC/
ICE

IR/
RE

CB/
RB

Gü-
terz.

Sum-me

Zahl Gleise

Züge/ Gleis

 

Die Grafik Integraler Taktfahrplan zeigt, welche Abschnitte in der Normalverkehrszeit (NVZ) wie oft befahren werden. Jede Linie entspricht nämlich einer Zugfahrt pro Richtung. (Die von der „Ringbahn“ in Ostbahnhof, Mögeldorf, Fischbach, Stadtgrenze, Südwestpark und Reichelsdorf hinzu kommenden Güterzüge können allerdings nur geschätzt werden.)

Fünf Streckenabschnitte haben in der NVZ die Höchst-belastung von 7 Zügen stündlich pro Gleis und Richtung: Im Westen sind das Fürth West - Erlangen und Fürth West - Siegelsdorf, und im Osten Dürrenhof - Ostbahnhof, Ostbahnhof - Neunkirchen /Sand und Reichelsdorf - Roth.

Auf den drei Abschnitten Neunkirchen/Sand - Hersbruck, Fischbach - Feucht und Südwestpark - Heilsbronn fahren in der NVZ 6 Züge stündlich pro Gleis und Richtung, und zwischen Steinbühl und der Stadtgrenze 5,5 Züge.

In der Hauptverkehrszeit kommen wegen der stärkeren Nachfrage auf jedem Streckenast stündlich ein oder zwei Citybahnen und ein RE hinzu. Die Höchstbelastung liegt dann bei 10 Zügen pro Gleis, was einer durchschnittlichen Zugfolge von 6 Minuten entspricht. Das kann bei den von Jörg Schäfer vorausgesetzten Rahmenbedingungen betrieblich so abgewickelt werden, dass es nur in wenigen Ausnahmefällen zu Verspätungen kommt.

(a) Je Richtung ein S-Bahn-Gleis und ein Streckengleis von/nach Ostbahnhof, Mögeldorf und Fischbach.

(b) Dürrenhof - Fischbach reicht rechnerisch ein Gleis pro Richtung. Dabei würden aber viele Weichenverbindungen erforderlich und es erscheint sinnvoller, 7 km insgesamt viergleisig auszubauen. Zumal das auch Kapazitätsreserven für den Bahnhof Franken-stadion bei Großveranstaltungen mit sich bringt.

(c) Je Richtung ein S-Bahn-Gleis und 1 Streckengleis von/nach Fürth, Ansbach und Roth

(d) Wie in der Realität werden Güterzüge von Nürnberg nach Würzburg zur Entlastung der direkten Strecke über Bamberg und Ansbach umgeleitet.

Hauptbahnhof - Dürrenhof
4
4
9
0
17
4 (a)
4,25
Dürrenhof - Ostbahnhof
1
2
4
0
7
1
7
Ostbahnhof - Heroldsberg
0
0
2
0
2
1
2
Ostbahnhof - Neunkirchen /S.
1
2
2
2
7
1
7
Neunkirchen/Sand - Hersbruck
1
2
1
2
6
1
6
Dürrenhof - Mögeldorf
0
0
3
0
3
1
3
Mögeldorf - Lauf /rechts d.Pegn.
0
0
3
1
4
1
4
Lauf /re.d.P.- Hersbruck
0
0
1
1
2
1
2
Dürrenhof - Fischbach
3
2
2
0
7
2 (b)
3,5
Fischbach - Feucht
1
1
2
2
6
1
6
Feucht - Neumarkt /Oberpfalz
1
1
1
2
5
1
5
 

Von Nürnberg Hbf nach Westen,
Züge pro Stunde und Richtung

IC/
ICE

IR/
RE

CB/
RB

Gü-
terz.

Sum-me

Zahl Gleise

Züge/ Gleis

Hauptbahnhof - Steinbühl (b)
5
5
10
0
20
4 (c)
5
Steinbühl - Stadtgrenze
3
3
5
0
11
2
5,5
Stadtgrenze - Fürth West
3
3
5
4
15
3
5
Fürth West - Erlangen
1
2
2
2
7
1
7
Fürth West - Siegelsdorf
2
1
3
1 (d)
7
1
7
Steinbühl - Südwestpark
1
1
2
0
4
1
4
Südwestpark - Heilsbronn
1
1
2
2
6
1
6
Heilsbronn - Ansbach
1
1
1
2
5
1
5
Steinbühl - Reichelsdorf
1
1
3
0
5
1
5
Reichelsdorf - Roth
1
1
3
2
7
1
7
Roth - Pleinfeld
1
1
1
2
5
1
5

 

Natürlich ist in "Jörg's besserer Bahnwelt" an den Grenzen des Nürnberger Großraums nicht Schluss mit dem integralen Taktfahrplan. Die Webseite www.franken-in-takt.de zeigt, wie es rundherum weiter gehen könnte:

 

Franken in Takt 2010

"Franken in Takt" enthält knapp 500 km lange Neubauabschnitte. Etliche davon sorgen für Lückenschlüsse im Regionalverkehr - in Klammern stehen die Anschlüsse, die 1985 noch vorhanden waren und weiter genutzt werden konnten:

Würzburg - Hettstadt - Trennfeld (- Wertheim) = 22 km; (Fulda -) Hilders - Walldorf (- Meiningen) = 28 km; (Fulda -) Gersfeld - Bischofsheim (- Bad Neustadt) = 11 km; Begradigungen zwischen Gemünden und Hammelburg = 7 km; (Sonneberg -) Föritz - Gundelsdorf (- Kronach) = 8 km; (Kronach -) Geroldsgrün - Bad Steben (- Hof) = 13 km; Plauen unterer Bf - Thoßfell - Lengenfeld 12 km; Falkenstein - Schöneck (- Klingenthal) 9 km; (Forchheim -) Höchstadt - Uehlfeld (- Neustadt) = 8 km; (Hof -) Rehau - Asch (- Selb) 10 km; (Rothenburg -) Gebsattel - Dombühl = 16 km; (Ingolstadt -) Wolnzach - Weihmichl (- Landshut) = 25 km; (Cham -) Kötzting - Viechtach = 16 km; (Passau -) Schärding - Sulzbach/Inn (- Pfarrkirchen) = 5 km; (Göppingen -) Bad Boll - Weilheim/Teck = 6 km.

 

Kontakt: jo-erg-scha-efer@gmx.de Copyright © 2011 - 2015 Jörg Schäfer

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Der Frankenhöhe-Sprinter - Konzept für den Regionalverkehr in Westmittelfranken (PDF, 400 KB)
Der vergesssene Regionalbahnhof Großhöbing an der Neubaustrecke Nürnberg – Ingolstadt (PDF, 200 KB)